Abdullah Ibn Umar berichtete dass der Prophet (salla-llaahu alayhi wa sallam) al-Qaza‘ verbot (Al-Bukhaari Nr. 5466; Muslim Nr. 3959). In der Überlieferung dieses Hadith's von Muslim wurde Naafa'i gefragt: „Was ist al-Qaza‘?“ Er antwortete: „Einen Teil des Kopfes zu rasieren und einen Teil davon zu lassen.“

Ibn al-Qayyim sagte: „Im Hinblick auf al-Qaza gibt es verschiedene  Formen:

  • Die schlimmste ist das Rasieren der Mitte des Kopfes und das Lassen der Seiten, wie es die christlichen Mönche zutun pflegen.
  • Danach kommt das Rasieren der Seiten und das Lassen der Mitte, wie es viele törichte und unwürdige Menschen tun.
  • Danach kommt das Rasieren des Vorderkopfes und lassen des Hinterkopfes.

Diese Formen fallen unter dem Begriff „Qaza‘“, welches der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) verbot, einige aber sind schlimmer wie andere.“ (Ahkaam Ahl-ud-Dhimmah, 3/1294)

Schaykh Muhammad Ibn Ibraahiim fügte den oben genannten Punkten noch hinzu:

  • Das Rasieren einiger Teile des Kopfes und das Lassen anderer.
  • Das Rasieren einer Seite des Kopfes und das Lassen der anderen Seite.

Die Tatsache, dass diese Arten haraam sind, wird durch die (oben genannte) Überlieferung von Ibn ‘Umar über das Verbot von Qaza‘ indiziert. Ebenso wurde von Ibn ‘Umar in (Sahih-)Muslim überliefert, dass der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) einen Jungen sah, der etwas von seinem Haar rasierte und den Rest nicht; Er verbot ihm dies zu tun und sagte:

{احْلِقُوهُ كُلَّهُ أَوْ اتْرُكُوهُ كُلَّهُ!}

„Rasiere alles oder lasse alles!“ (An-Nasaa’i 5048; Abu Dawud 4195; Als Sahih klassifiziert von Schaykh Al-Albaani in ‚Sahiih an-Nasaa’i‘)

Und von ‘Umar wird in einer marfu‘ Überlieferung berichtet, dass er sagte: „Das Rasieren des Hinterkopfes, außer für den Zweck des Schröpfens, ist ein Akt der Magier.“

In ‚Sunan Abu Dawud‘ wird überliefert, dass Anas ibn Malik einen Jungen sah, der seinen Kopf rasierte und zwei Zöpfe oder lange Locken ließ, und sagte: „Rasiere diese oder schneide sie, den es ist der Stil der Juden.“

Al-Marwadhi sagte: „Ich fragte Abu 'Abdullaah (Ahmad ibn Hanbal) über das Rasieren des Hinterkopfes, und er sagte: „Dies ist was die Magier tun, und wer eine Gruppe von Menschen imitiert, gehört zu ihnen.“ (Fataawaa al-Mar'ah al-Muslimah, 2/510)

Ebenso ist es verboten Frisuren zu tragen, die typisch für die Kuffaar sind, da es für einen Muslim nicht zulässig ist, ihnen zu ähneln, weil der Prophet (salla-llaahu alayhi wa sallam) sagte:

{من تشبه بقوم فهو منهم}

„Wer eine Gruppe von Menschen (oder Volk) nachahmt, ist einer von ihnen.“ (Abuu Daawuud, Band 4, S. 314, Nr. 4031; Eingestuft als hasan von Hafidh ibn Hajaz in ‚Fath al-Baari‘, 10/271; Die Isnad wurde als jayyid klassifiziert von Schaykh al-Islaam in ‚Iqtida‘ as-Siraat al-Mustaqim‘, S. 82)

Schaykh al-Islaam Ibn Taymiyyah kommentierte diesen Hadith wie folgt: „Das Mindeste, was wir über diesen Hadith sagen können ist, dass es bedeutet, dass es haraam ist sie (die Kuffaar) zu imitieren, trotz der offensichtlichen Bedeutung, dass derjenige Kaafir ist, der sie imitiert, wie es in dem Vers lautet:

{وَمَن يَتَوَلَّهُم مِّنكُمْ فَإِنَّهُ مِنْهُمْ}

„Und wer von euch sie (die Kuffaar) zu Schutzherren nimmt, der gehört zu ihnen.“ (Surah Al-Maa’idah 5:51) (Iqtida‘ as-Siraat al-Mustaqim, S. 82)

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