Frage:
Was ist das Urteil über einen Muslim der seine Tochter oder seinen Sohn zu französischen oder englischen Schulen schickt, die aber nicht mit den islamischen Lehren übereinstimmen?
Er will, dass seine Kinder eine bessere Zukunft haben.

Antwort:
Es ist verpflichtend für einen Vater, seine Kinder, seien es Mädchen oder Jungen, entsprechend den islamischen Lehren zu erziehen. Die Kinder sind eine Amaanah (anvertrautes Gut), für die der Vater am Tage des Gerichts zur Rechenschaft gezogen wird.
Es ist ihm nicht erlaubt, seine Kinder auf Nicht-muslimische Schulen zu schicken, falls sie auf Fitnah treffen oder ihre Aqidah und ihre Moral (darin) verderben könnte. Ihm sollte Bewusst sein, dass die Zukunft von Allah kontrolliert wird, der sagt:
{وَمَن يَتَّقِ اللَّـهَ يَجْعَل لَّهُ مِنْ أَمْرِهِ يُسْرًا}

„Und dem, der Allah fürchtet, wird er Erleichterung in seinen Angelegenheiten schaffen.“ (Surah At-Talaaq 65:4)

Und von Allah ist der Erfolg. Allahs Heil und der Frieden seien auf dem Propheten Muhammad, seiner Familie und seinen Gefährten.


Das Ständige Komitee für wissenschaftliche Forschung und Rechtsfragen
('Abdullah ibn Qa'ud, 'Abdullah ibn Ghudayyan, `Abdul-Razzaq `Afify, `Abdul-`Aziz ibn `Abdullah ibn Baz)

alifta.net> Achte Frage der Fatwa Nr. 4172

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