Frage:
Ist es zulässig einen Ehering zu tragen?

Antwort:
Es ist nicht erlaubt einen Ehering zu tragen, da es das Imitieren der Bräuche der Kuffar beinhaltet. Dies ist nicht die Art und Weise wie Muslime ihre Ehe zum Ausdruck bringen, vielmehr ist es die der Kuffar, die von ignoranten Muslimen mit schwachem Glauben imitiert wurden.

Und bei Allah ist der Erfolg! Möge der Friede und Segen auf unserem Propheten Muhammad, seiner Familie und Gefährten sein.


Das Ständige Komitee für wissenschaftliche Forschung und Rechtsfragen

Fataawa al-Lajnah ad-Daa'imah; Band 19; Kategorie: Heirat; Seite 148; Fatwa Nr. 5158


Frage:

  • Was ist das Urteil über das Tragen eines Verlobungsrings oder Eherings sowohl für die Braut als auch für den Bräutigam? Das Paar trägt in der Regel Ringe, auf denen der Name des Ehepartners und das Verlobungsdatum eingraviert sind. Ist das eine Bid'ah, oder hat es irgendeinen Ursprung im Islam?
  • Erlaubt der Ausspruch des Gesandten Allahs (sallAllahu alayhi wa sallam) zu einem seiner Sahaba:
    {التمس ولو خاتمًا من حديد} "Suche nach etwas (für sie), auch wenn es nur ein Eisenring ist."
    [1] die Zulässigkeit für das Tragen eines Eherings?

Antwort:

  1. Was Sie über die verlobten oder verheirateten Paare erwähnt haben, die Ringe tragen, hat auf diese Weise keinen Ursprung im Islam. In der Tat, es ist ein Bid'ah, die von einigen ignoranten Muslimen mit schwachen Iman, welche die Gewohnheiten der Kuffar nachahmen, eingeführt wurde. Dieser Akt ist verboten, da es Nachahmung der Kuffar beinhaltet und der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) warnte davor.
  2. Die Worte des Propheten (sallAllahu alayhi wa sallam), als er sagte: {التمس ولو خاتمًا من حديد} "Suche nach etwas (für sie), auch wenn es nur ein Eisenring ist." [1] unterstützt nicht die Zulässigkeit für das Tragen eines Eherings. Vielmehr drängte der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) diesen Sahabi dazu, zu versuchen, seiner zukünftigen Braut etwas als Mahr zu geben.

Und bei Allah ist der Erfolg! Möge der Friede und Segen auf unserem Propheten Muhammad, seiner Familie und Gefährten sein.

 

Das Ständige Komitee für wissenschaftliche Forschung und Rechtsfragen
(`Abdullah ibn Qa`ud, `Abdullah ibn Ghudayyan, `Abdul-Razzaq `Afify, `Abdul-`Aziz ibn `Abdullah ibn Baz)

Fataawa al-Lajnah al-Da’imah; Kategorie: Diverse Fataawa (Safar); Band 19; S. 147; 9. Frage der Fatwa Nr. 4127

 

[1]Ahmad, Band 5, S. 336; Al-Bukhari, 'Fath-ul-Bary', Nr. 5149; Muslim, Nr. 1425, vom Hadith, der von Sahl ibn Sa`d überliefert wurde.


„‚Dublah’ ist ein Wort, das sich auf den Verlobungsring bezieht. Prinzipiell ist nichts Falsches an Ringen (d.h. sie sind erlaubt), solange es nicht von einem Glauben begleitet wird, wie manche Leute es tun, wenn der Mann seinen Namen in den Ring eingravieren lässt, den er seiner Verlobten schenkt, und die Frau lässt ihren Namen in den Ring gravieren, den sie ihrem Verlobten schenkt, indem sie glauben, dass dies die Bindung zwischen den Ehegatten garantiert. In diesem Fall ist dieser „Dublah“ oder Verlobungsring haram, denn es stellt eine Bindung an etwas dar, wofür es keine Basis in der Shari‘ah gibt, und was sinnlos ist.

Ebenso ist es nicht erlaubt, dass der Mann den Ring an die Hand der Frau steckt, weil sie noch nicht seine Frau ist, und somit immer noch eine Fremde (d.h. Nicht-Mahram) für ihn ist; sie ist so lange nicht seine Frau, bis der Ehevertrag abgeschlossen wurde.“


Sheikh ibn ‘Uthaymin, rahimahullah

Al-Fatawa al-Jami‘ah li’l-Mar’ah al-Muslimah, 3/914

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