Frage:
Wie lautet das Urteil über Fußball?

Antwort:
Das Basisprinzip zu diesen Spielen und Sportarten ist, dass sie erlaubt sind, wenn sie aus reiner Absicht betrieben werden, wie von ibn al-Qayyim in seinem Buch ‚Al-Farusiyyah‘ und von Schaikh Taqiy al-Din ibn Taymiyyah und anderen erwähnt wurde.
Wenn es als Training für den Jihad und Angriff und in der Freizeit, oder um die physische Fitness zu erhalten, oder um chronische Krankheiten abzuwehren und um den Geist zu stärken betrieben wird, so ist es im Bereich der erlaubten Dinge, wenn der Ausübende reine Absichten verfolgt. In allen Fällen darf kein Schaden für Körper und Geist verursacht werden und es darf nicht zu Neid und Hass führen, wie er öfter zwischen den Spielern entbrennt; und es darf nicht vom Wichtigeren ablenken oder vom Erinnern an Allah (Dhikr), oder vom Gebet entfernen.

Wer etwas über diese Sportarten, die heutzutage ausgeübt werden nachdenkt, wird schlimme Dinge sehen, die dazu führen, dass sie verboten werden sollen. Dazu gibt es den Fakt, dass diese Spiele zu Spaltung und Kämpfen zwischen den Gewinnern und den Verlierern führen, dieses Team und jenes Team, wie es bekannt ist. Es gibt auch physische Gefahren für die Spieler als Resultat von Zusammenstößen und Boxkämpfen. Die Spiele enden oft mit Beinbrüchen und Verletzungen, oder mit Bewusstlosigkeit. Deshalb sind Notärzte vor Ort.

Die Spiele finden während der Gebetszeit statt; dies führt dazu das Spieler nicht, oder spät beten.

Die Spieler entblößen oft ihre Aura, obwohl es verboten ist. Die Aura des Mannes reicht vom Nabel bis zum Knie. Aber man findet vor, dass ihre Hosen nur bis zur Hälfte des Oberschenkels reichen und manche sind noch kürzer. Es ist bekannt, dass der Oberschenkel Teil der Aura ist, bewiesen durch den Hadith: „Verhülle deinen Schenkel, denn der Schenkel ist Teil der Aura.“ (Berichtet von at-Tirmithi (2797) von al-Albani als sahih deklariert)

Und der Prophet (sallAllahu alaihi was sallam) sagte zu ´Ali (radiAllahu anh): „Entblöße deinen Schenkel nicht und schaue nicht auf die Schenkel anderer, seien sie tot, oder lebendig.“ (Berichtet von Abu Dawud (4015)


Schaikh Muhammad ibn Ibrahim Aal usch-Schaikh, rahimahullah

Fataawa asch-Schaikh Muhammad ibn Ibrahim - Band 8, Frage 1948

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