Frage:
Was ist das Urteil über jemanden, der fastet aber nicht betet?
 
Antwort:
Das Fasten einer Person, die nicht betet, ist nicht korrekt und wird nicht akzeptiert. Denn derjenige, der nicht betet, ist ein Kafir und Apostat (Murtad), wie Allah (subhanahu wa ta ´ala) sagt: „Wenn sie aber bereuen, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, dann sind sie eure Brüder in der Religion.“ [9:11]

Und der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) sagte: „Die Trennung zwischen ihnen (den Ungläubigen) und uns ist das Salah (Gebet), wer es verlässt, hat Unglauben begangen.“

Und außerdem sagte er (sallAllahu alayhi wa sallam): „Zwischen einer Person und Schirk und Kufr ist das Verlassen des Gebetes.“

Dies ist die Meinung der Gefährten im generellen, wenn nicht sogar im Konsens. Abdullah Ibn Shaqiiq (rahimahullah), der  einer der Tabi'in war, sagte: „Die Gefährten des Propheten (sallAllahu alayhi wa sallam) sahen das Verlassen keiner Tat als Kufr an, außer das Gebet.“

Darauf basierend ist das Fasten einer Person, die nicht betet, abzulehnen und unakzeptabel. Es gibt ihr keinen Vorteil bei Allah am Tag des Gerichts. Und wir raten ihr: Bete, dann faste.

Was das Fasten ohne Gebet angeht, so ist es nicht akzeptabel, denn die Handlung der Anbetung wird von einem Kafir nicht akzeptiert.
 
 
Schaykh Ibn al-Uthaymin, rahimahullah

Fataawa Ramadan – Band 2, Seite 751, Fatwa Nr. 763
Fiqh al-Ibadahn Linie Uthaymin – Seite 178 – 179

Teilen